Sonntag, 31. August 2014

Epidemie in Afrika breitet sich weiter aus

Letztes Jahr gab es in Asien Nicaragua und Costa Rica und anderen Regionen viele Denguefieber-Fälle. Das war vergleichsweise harmlos verglichen mit der Ebola- Epidemie die sich in Afrika schnell weiter ausbreitet.

Ärzte ohne Grenzen
Die Ebola- Epidemie breitet sich immer schneller aus in Westafrika. Mittlerweile hat der Virus jetzt schon den Senegal erreicht. 
Es begann im März. Guinea meldete einen Ebola-Ausbruch. Die Verbreitung des Virus ging ganz schnell. Liberia und Sierra Leone waren betroffen, dazu kamen Fälle in Nigeria.
Die WHO erklärte am 8. August die Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotfall. Mehrere Helfer werden nach Europa und in die USA transportiert. Ein Patient kam am 28. August nach Hamburg. 
3069 bestätigte und Verdachtsfälle einer Ebola-Infektion gibt es seit dem Ausbruch. Gestorben daran sind bisher 1552 Menschen. (Stand vom 28. August)
Ein akuter Fall erreicht den Senegal. Ein Student hat sich in Guinea angesteckt und wird zurzeit in der Hauptstadt Dakar behandelt. Die Epidemie hat sich in den letzten Tagen in Westafrika schneller ausgebreitet als erwartet und breitet sich weiter aus.
Die WHO hat berichtet, dass die tatsächlichen Krankheitszahlen in vielen Regionen zwei- bis viermal so hoch sind als erwartet. Es wird befürchtet, dass die Epidemie erst nach sechs bis neun Wochen bekämpft ist.
Kein Grund zur Panik, aber wenn man denkt Afrika ist ja weit weg kann man sich täuschen.
In den USA, Spanien und in Deutschland gibt es die ersten Patienten.

Mittwoch, 6. August 2014

Costa Rica, Route 160 Samara- Nosara soll endlich fertiggestellt werde

Es war ein großes Versprechen seit Jahren, doch nur wenige Teile der Strasse von der Tankstelle Samara nach Nosara wurden mit Asphalt belegt. Beginnt in 2015 das Asphaltieren der Strecke?
Der Besuch von Präsident Luis Guillermo am 23. Juli in Nosara ergab erneut großes Hoffen bei den Anwohnern im Raum Nosara und Samara. Und auch fur die Touristen hätte die Qual ein Ende.
Seit Jahren wird darüber gesprochen, dass die Route 160 ca. 30 km lang von Sámara- Nosara asphaltiert werden soll. Doch es passierte nie, nur leere Versprechungen. Jetzt gibt es neues Hoffen.
Immer wieder treten gesundheitliche Probleme bei den Anwohnern auf. Denn in der Trockenzeit wird mehr Staub auf der Straße produziert. Die Reparaturen werden in bestimmten Zeitabschnitten behoben. Da es sehr kostenintensiv ist und die Behebung der Schäden über einen längeren Zeitraum andauert, bedarf es eine genaue Zeitplanung. 
Den katastrophalen Zustand der Straße wurde auch von dem Carlos Segnini, Minister für MOPT Ministerio de Obras y Transportes Públicas und unter anderem von den Beamten aus CONAVI Consejo Nacional de Vialidad bestätigt. Die Fahrbahn ist nur schwer zu befahren, es ist keine Autobahn sondern ein Feldweg.
Strassenbearbeitungs-Maschinen schon eingetroffen
Ein Anfang wurde schon gemacht. Maschinen wurden aus dem Ministerium für Öffentliche Arbeiten und Transport (MOPT - Ministerio de Obras y Transportes Públicas) und der National Roadways Council (CONAVI - Consejo Nacional de Vialidad ) zu den jeweiligen Strecken transportiert. Die Wartungsarbeiten können beginnen. 
Der Auftrag wurde erteilt, so Segnini (The Voice of Guanacaste). Die Investitionen liegen zurzeit bei 150000000 ($ 280.000), um die Strecke befahrbar zu machen bis Ende September.
In den zweiten Phasen hofft der Präsident auf eine Verbesserung der Route durch Wartung und Reparaturen bis Ende Dezember. Momentane Verhandlungen sind in Bearbeitung. Der Betrag liegt bei ₡ 229000000 ($ 425.000).
Die dritte und letzte Phase ist die schwierigste und zeitintensivste. Beim Asphaltieren der Straße benötigt man viele Helfer und vor allem bei der Ausbesserung mehr Land von den Anwohnern. Hier wird es oft schwierig. 
Das Projekt wird durch ein Darlehen einer Bank und der Hilfe von dem Präsidenten unterstützt. Zwischen $60 und $70 Millionen wird das Projekt kosten, so Segnini.
Wann die Endphase der Asphaltierung beginnen wird, steht noch nicht fest. Weder Segnini noch der Präsident Solis äußern sich zu dem Termin. 

Aber 2015 soll das Projekt endlich beginnen und die Autofahrer können danach, hoffentlich nicht mit zu hoher Geschwindigkeit über die Strasse fahren. 

 Luis Guillermo am 23. Juli in Nosara


Löcher zu verkaufen, Strasse Nosara

Freitag, 11. Juli 2014

Der Klimawandel hält Meeresschildkröten von Costa Rica fern

Der Klimawandel hält Meeresschildkröten von Costa Rica fern

In einem sind alle Besucher einig: sie sind fasziniert von dieser unberührten Natur, ihrem Reichtum und der unvergleichlichen Schönheit. Aber auch in Costa Rica verändert sich die Natur und auch die Hawksbill Meeresschildkröten sind betroffen.

Die wenigen, vom Aussterben bedrohten, Hawksbill Meeresschildkröten kommen während der Brutzeit normalerweise nach Costa Rica. Das werden sie in Zukunft immer weniger tun. 

Zurückzuführen ist das auf den Klimawandel. Im 21. Jahrhundert sind die Hawksbills kaum noch zu den Stränden der Pazifikküste gekommen. Im Cahuita Nationalpark an der karibischen Küste ist die Zahl der Eretmochelys imbricata Nester, in den letzten Jahren, trotz starker Bemühungen sie zu schützen, stark geschwunden; Leider fehlt es an Aktivisten um mehr Strände zu schützen.

Als wandernde Meerestiere können Meeresschildkröten,wenn es um die Wahl des Brutplatzes geht, sehr wählerisch sein. Von Meeresströmungen, Strand Topographie bis zur chemischen Zusammensetzung des Sandes - Meeresschildkröten suchen die perfekten Bedingungen für den Nestbau. Hawksbill Schildkröten  werden in der Karibikprovinz Limon seit den späten 1970er geschützt. 
Aufgrund unverantwortlicher kommerzieller Fangmethoden und Wilderei verschwinden die Schildkröten nach und nach. Auch ein Problem ist der steigende Meeresspiegel. Durch den Anstieg des Meeresspiegels werden die Strände schmale und somit der Raum für mögliche Brutplätze kleiner. 

Die Strände entlang dieses karibischen Küstenabschnitts in Costa Rica sind Nistplätze nicht nur für Hawkbills, sondern auch für Lederschildkröten und grüne Meeresschildkröten. 
Naturschützer sind sich bewusst, dass ihr Einsatz wichtig für das überleben dieser Spezies ist.

Am Strand von Samara Buena Vista in der Provinz Guanacaste findet man auch ein Naturschutzprojekt mit Meeresschildkröten. In der Nähe ist das innovative Costa Rica Hotel Cocodrilo das wir Ihnen für ihre Costa Rica Reis empfehlen.



Dienstag, 17. Juni 2014

Proteste gegen zu hohe Alkohol Lizenz-Gebühren in Nicoya Costa Rica

Nicoya 18.06.2014

In Costa Rica organisieren sich die Alkoholpatent-Besitzer gegen die hohen Gebühren und die schlechte Behandlung durch die Municipalidad.

Gestern Nachmittag protestieren die Besitzer von Alkohol Lizenzen in der Municipalidad in Nicoya Costa Rica gegen die überhöhten Gebühren. 




Persönliche Erfahrung

Unser Alkoholpatent für das Restaurant in Costa Rica kostete früher um die 200$ pro Jahr. Mit dem neuen Alkohol-Patent - Gesetz von 2012 unterschrieben von der Präsidentin Laura Chinchilla durften wir letztes Jahr 750$ pro Trimester zahlen. Nachdem es eine Regulierung durch das Gericht gegeben hatte, zahlten wir etwa 200$ pro Trimester.


Die zuständige Behörde, die Municipalidad von Nicoya sollte die genaue Zahlungshöhe festlegen. Anstatt das zu tun schickte sie nur überhöhte Zahlungsaufforderungen, obwohl ich alles bezahlt hatte. In meinem Falle eine Rechnung über etwa 5000$. Das ganze kann man nur mit viel Humor und einem kompetenten Anwalt ertragen. Da dieses auch vielen Anderen passiert darf sich keiner wundern das man sich jetzt organisiert und gemeinsam dagegen vorgeht.



wir werden weiter berichten



Mittwoch, 11. Juni 2014

Klimawandel, das Militär schlägt Alarm



Die Fakten 
sind unumstritten. Seitdem die Menschen das Feuer erfunden haben und in großem Maße fossile Brennstoffe nutzen, setzen sie große Mengen, an Kohlendioxid  und anderen Treibhausgasen, frei. Logischerweise steigt der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre, und das besonders stark in den vergangenen Jahrzehnten. Dieser Anstieg von CO2 in der Atmosphäre wiederum führt zu einem starken Treibhauseffekt, da die Erde immer weniger, die von der Sonne empfangenen Wärme, wieder abstrahlen kann. Die Temperatur in der Luft und in den Ozeanen steigt immer weiter.

US-Militär schlägt Alarm
Da gravierende Veränderungen in der Umwelt zu problematischen sozialen 
Veränderungen in einigen Ländern führen können, schlägt jetzt das US-Militär Alarm. Es besteht ein globales Sicherheitsrisiko. 


Der Einsatz von Militär könnte nötig sein, um die Situation in den Griff zu bekommen, so eine, von 2007 vor kurzen aktualisierte Studie, zu dem Thema.
Besonders politisch instabile Regionen sind gefährdet. Der Kampf um Wasser und Nahrung ist bereits aktuell. Bei steigender Erwärmung sind, grade in Regionen wie Afrika oder dem mittleren Osten, größere Dürren und mehr trockene Flüsse zu erwarten. Die Not und somit die Gewalt in der Bevölkerung steigt. Die mögliche Folge: steigender Terrorismus und mehr Aufstände.

Massenflucht von hungrigen Afrikaner oder anderen Nationen
Auch der steigende Meeresspiegel stellt eine große Gefährdung der Sicherheit dar. Überflutete und zerstörte Küstenregionen könnten Auslöser für Massenflucht ins Landesinnere oder in andere Länder sein.
Es ist zu erwarten, dass diese Völkerwanderungen nicht gewaltfrei ablaufen wird. Ein weiterer Fall für das US-Militär.

Angenommen, das Militär kann die Ausschreitungen in Schacht halten. Was passiert Wenn militärische Stützpunkte durch Unwetter zerstört werden? Mit einem weiterhin sich veränderndem Klima werden wir uns auf stärkere und häufigere Unwetter vorbereiten müssen. Das Militär muss also über einen Notfallplan verfügen, der diese Aspekte in Betracht zieht. All das sind durchaus realistische Folgen des Klimawandels. Die Medien berichten bereits darüber, Politiker und sogar das Militär suchen nach Lösungen, nicht immer zum Segen der Menschheit.
Abtauchen und Auswandern nach Costa Rica?

Costa Rica liegt weit weg von diesen Problemen, obwohl naturgemäß auch in Costa Rica der Meeresspiegel steigt, und der pazifische Ozean immer höhere Wassertemperaturen aufweist. Dadurch bilden sich giftige Algen und die Folgen sind Fischsterben und Vergiftung der Nahrung. Aber in Costa Rica gibt es immerhin sehr viel Natur und Tiere, die unter anderen in den Nationalparks, geschützt werden. Über 30% des Landes stehen unter Naturschutz. Dazu kommen gutes Essen und ein exzellentes Klima. Also genügend Gründe nach Costa Rica auszuwandern, oder zumindest eine Costa Rica Reise zu einer Costa Rica Hotellodge einzuplanen.
Love and Peace in Costa Rica?


Sonntag, 25. Mai 2014

Nein nein, Costa Rica ist keine Insel

Costa Rica ist nicht komplett von Wasser umgeben, und hier leben trotz Korruption steigende  Lebenshaltungskosten die glücklichsten Menschen der Welt. Der neue Präsident Luis Guillermo Solís hat eine "moralische Revolution", versprochen und er will jetzt die Korruption und Ungleichheit bekämpfen und bei den Wählern kommt das gut an.
Mehr noch als von der Schönheit der Natur, fühlen sich Besucher von der sympathischen Wesensart der 4,4 Millionen Costa-Ricaner angezogen. Nach einer Studie der Erasmus-Universität von Rotterdam aus dem Jahr 2011 gehören sie zu den glücklichsten Menschen der Welt – trotz Korruption, steigenden Lebenshaltungskosten, Verschuldung und Verkehrsinfarkt in der gegen um die Hauptstadt.
Jetzt hat der neue Präsident Luis Guillermo Solís den Kampf gegen Korruption und Ungleichheit angesagt. Bei der Kriminalitätsbekämpfung hat das Land bereits in der letzten Zeit Erfolge vorzuweisen.
Wie überall auf der Welt ist auch in Costa Rica die Korruption nicht unbekannt.
Da kommt dann schon mal ein lieber Bürgermeister vorbei und sagt: Mein lieber Freund du hast da ein Problem und wir können dir helfen. Du kannst uns helfen wir helfen dir. Eine Hand wäscht die Andere. Und tatsächlich lassen sich einige auf diese Diels ein, und bekommen dann eine Never endig story. Wen jemand mein lieber Freund sagt sollten schon die Alarmglocken angehen.
Das Gerichtswesen funktioniert in Costa Rica gut und ein guter Anwalt ist Gold wert, nicht nur hier. Das gilt auch für Mechaniker, besonders hier in Mittelamerika.
Die Ticos, wie sich die Einheimischen selbst nennen, sind freundlich, friedliebend und immer hilfsbereit. Ihre positive Lebenseinstellung lässt sich am besten in ihren Lieblingsworten ausdrücken: Der Gruß  pura vida bedeutet „pures Leben". Das Heute interessiert die Ticos mehr als das Morgen. Hier ist man nicht im Stress, vor allem nicht auf dem Lande. Und sei es für ein Schwätzchen mitten auf der Straße, oder an den außergewöhnlich schönen Stränden. 

Costa Rica ist in jeden Fall eine Reise wert. Besuchen sie das Öko-Land Nr.1. Kein Wunder also, dass Costa Rica das Reiseziel Nummer eins für viele naturbewusste Reisende ist.

Dienstag, 25. März 2014

Wo bleibt die Polizei?

Costa Rica ist ein wunderschönes Land. Die Natur mit seinen Nationalparks und den vielen Tieren, die man in beobachten kann. Besonders die einsamen und naturbelassenen Strände sind ein Ort der Entspannung. Aber Vorsicht, hier lauern auch Gefahren.

Gefahren an einsamen Stränden
Die Sonnenprovinz Guanacaste ist bekannt für seine traumhaften einsamen Strände. Leider kommt es hier immer wieder dazu das Touristen ausgeraubt werden.

Ich war schon im vergangenen Jahr zwei Mal am Strand Barrigona das Opfer. Mein Wagen wurde aufgebrochen und die Abdeckung vom Radio gestohlen. Das hört sich auf dem ersten Blick nicht dramatisch an, aber Die Schlösser waren kaputt und das Autoradio nicht mehr benutzbar. Was man mit den Kappen von dem Radio macht bleibt mir bis heute rätselhaft.

Hier wurde schon seit Jahren munter geraubt und sogar ein Motorrad wurde gestohlen. Vor zwei Wochen wurden am Barrigona Strand einem jungen Paar die Sachen, einschließlich der Autoschlüssel vom Leihwagen gestohlen. Bei der Polizei in Samara wurde eine Anzeige gemacht.

Neuste Ereignisse
Vor einer Woche wurden drei Touristen teure Kameras, Geld, Passport und auch der Autoschlüssel vom Leihwagen gestohlen. Bei dem Überfall benutzten die zwei jugendlichen Täter Macheten und verletzten einen der Touristen, der als Chirurgie Arzt sich selbst einen Fingerbruch diagnostizierte.

Probleme der Touristen mit der Polizei
Die Touristen Polizei wurde angerufen (Tel: 2 6545 08 in Flamingo) und von dem Macheten Angriff berichtet.
Sie sagten das sie gerade niemanden in der Gegend haben und man solle sich an die Kriminalpolizei in Nicoya wenden.
Die Kriminalpolizei (OIJ) in Nicoya (Tel: 2 685 53 28) sagte man soll sich an die Delegation der Polizei in Samara wenden.
Die Delegation der Polizei in Samara (Tel: 2 656 04 36) sagte das sie gerade kein Auto haben um zu kommen und auch der Hinweis auf einen bewaffneten Überfall führte zu keiner Aktion.

Sprachprobleme und Irritationen
Am Abend fuhren dann die Bestohlenen zur Delegation der Polizei in Samara um Anzeige zu erstatten. Niemand in der Delegation spricht englisch.


Ein Protokoll wurde erstellt und musste von den Touristen unterschrieben werden. Eine Kopie wurde innen auf Nachfrage verweigert. Stattdessen sollen sie zur Kriminalpolizei (OIJ) in Nicoya fahren um die Angaben zu machen. Hier wird dann auch eine  Kopie der aufgenommenen Anzeige ausgeliefert.

Ende Teil 1 wo bleibt die Polizei

weiterer Costa Rica blog: Costa Rica Hotels werden immer beliebter