Waffen gegen Hoffnung

Spätestens hier soll die Karawane gestoppt werden
5.200 teils bewaffnete Soldaten und 2.092 Nationalgardisten sollen die US-amerikanische Grenze zu Mexiko sichern. Denn die Karawane mit Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala setzen ihren Weg in Richtung USA fort. Inzwischen sind die ersten 1.700 in Mexiko Stadt angekommen. Hier wurden sie in einem Stadion aufgenommen und wollen mit der Behörde und Vertretern der Zivilgesellschaft über ihren weiteren Weg reden. 
Denn die Menschen haben die Wahl zwischen einem kurzen aber gefährlichen Weg (noch 1.000 km bis Texas) und einem längeren, dafür weniger gefährlichen Weg (noch 2.800 km bis Kalifornien). Während die Migranten vor Armut und Kriminalität fliehen, redet Trump von einer Invasion und kündigt eine härtere Linie gegenüber den Migranten an, die illegal die USA betreten und Asyl beantragen. 

Das auch der illegale Drogenhandel zwischen Lateinamerika und dem Großabnehmer USA ein Grund für die hohe Kriminalität in den kleinen Ländern ist, scheint unwichtig. Unterdessen soll Trump dem Militär gesagt haben, eventuelle Steinwürfe der Migranten so zu behandeln, als hätten sie Waffen bei sich. Die Migranten hingegen erklären „die Karawane ist unser aller Hoffnung. Die kann Trump nicht zerstören“. 

Seit Mitte Oktober sind insgesamt rund 7.000 Menschen aus Zentralamerika in die USA unterwegs. Inzwischen sind aber auch schon wieder viele Tausende umgekehrt.

Teilweise lebensgefährliche Flussdurchquerungen

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