Neues Hobby für Jäger

Menschliches Verhalten wie in der Steinzeit


Es scheint, als sei ein neues Hobby geboren. Anstatt friedliche Waldbewohner zu erschießen, richten die Jäger ihre Waffen inzwischen auf Kollegen und Ehefrauen. 

Vor allem in der Slowakei sei die Zahl der Jagdunfälle in den letzten Jahren stark gestiegen. Grund dafür seien diese „Neureichen“, die weder die Geduld, noch das Know-how mitbrächten, um ordentlich zu jagen, so Hobbyjäger. Aber macht jagen überhaupt Sinn? 

350.000 lizenzierte Jäger in Deutschland werden das bejahen. Ihr Argument: sie helfen bei der Regulierung der tierischen Waldbewohner. Würde der Mensch nicht in deren Lebensraum eingreifen, könnten die Tiere das sehr gut alleine. Denn die natürliche Auslese sorgt bereits seit Jahrtausenden dafür, dass sich die Populationen der Tiere ganz natürlich regulieren. Durch Fressfeinde, Alter und Krankheiten. Der Mensch nutzt dieses Argument nur um sein primitives Hobby zu rechtfertigen und der Staat unterstützt diese Lüge. Denn die Einnahmen durch Waffen und Munition sind nicht von der Hand zu weisen. 

Erst jetzt hat ein Jäger eine so genannte Treiberin in den Rücken geschossen. Die Frau starb. Sie sollte mit ihrem Hund Fasane aufscheuchen. Wer der Schütze war, wird noch ermittelt. In Unterfranken wurde seit Mai gegen einen Jäger ermittelt. Während der Jagd soll er seine Partnerin erschossen haben, er verwechselte sie angeblich mit einem Tier. Jetzt brach der Mann während einem Jagdausflug mit Freunden zusammen und starb. 

In Costa Rica braucht man als Waldspaziergänger keine Ansgt zu haben aus versehen erschossen zu werden. Denn schon 2012 wurde hier der Jagdsport mit einer einstimmigen Entscheidung vom nationalen Kongress verboten.

Jährlich sterben friedliche Tiere und Menschen durch Jagdunfälle. Angeschossene Tiere laufen auf Autobahnen und verursachen Unfälle, oder greifen Jäger an. Oftmals verwechselt ein Jäger einen Menschen oder Hund mit einem Tier. Schüsse werden durch Steine oder andere Hindernisse abgefälscht und verletzen andere Personen. Aber so etwas scheint die Hobbymörder nicht abzuschrecken, die Lust am morden ist zu groß. Der Sinn dahinter - es gibt ihn nicht




Kommentare

Manuela Castillo hat gesagt…
In Deutschland werden jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere erschossen, erschlagen oder irgendwie anders grausam umgebracht.

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