Warum kriegen wir es nicht gebacken uns zu ändern?

So ziemlich jeder hat schon mal gesagt „ab morgen esse ich weniger“ oder „ab morgen fange ich an mehr Sport zu machen“. Doch dieses morgen wird schnell zu einem übermorgen und übermorgen wird zu einen über-übermorgen und über-übermorgen heißt so viel wie „nie“….

die Qual der Wahl bei der Ernährung


Wieso sind wir Menschen in mancher Hinsicht so wahnsinnig ignorant? Warum schaffen wir es nicht mit Sachen aufzuhören bei denen wir wissen, dass sie nicht gut für uns sind?
Die besten Beispiele sind das Rauchen, das Essen von Fast Food und Süßigkeiten, der unkontrollierte Konsum von Alkohol… All diese Dinge wollen (zumindest die meisten von uns) eigentlich meiden aber trotzdem bescheissen wir uns immer wieder selbst. Was ist so schwer daran einfach mal zu verzichten, seine Gewohnheiten zu ändern und ein bisschen mehr auf sich selbst zu achten?

Verhalten ist genetisch bestimmt 

Mediziner und Psychologen haben versucht Gründe für dieses menschliche Verhalten zu finden und dabei einiges über die verschiedenen Persönlichkeiten herausgefunden. Ein Ansatz der dieses  starre und schwer veränderbare Verhalten erklärt ist unser Erbgut. Rund 50% der Persönlichkeit soll durch unsere Gene geschaffen sein. Und bei diesen Genen handelt es sich hauptsächlich um diejenigen, die Botenstoffe unseres Gehirnes regulieren, wie zum Beispiel Dopamin oder Serotonin. Diese Stoffe haben wiederum einen erheblichen Einfluss auf unseren Charakter: Der eine ist motivierter, der andere eher lustlos und passiv. Manche von uns sind extrovertiert andere hingegen introvertiert. 

Schlechte Angewohnheiten 

Eine weitere starke Prägung unseres Characters kommt in der Jugend und der Pubertät. All die Einflüsse und Erlebnisse die wir in diesem Lebensabschnitt mitkriegen machen rund 20% unserer Persönlichkeit aus. Dabei hängt vieles von unserem sozialen Umfeld und natürlich auch von der Erziehung und den Gewohnheiten unserer Eltern ab. Ein gutes Beispiel: Schon von klein auf haben wir morgens am Frühstückstisch Brot mit Marmelade, Butter, Wurst etc. serviert bekommen. Allein bei dem Gedanken daran, morgens auf das geliebte Brot zu verzichten fühlen wir uns unwohl. Dabei gibt es doch so viele bessere Alternativen! Z.b. ein Müsli mit frischen Früchten (auch hier im Hotel Costa Rica erhältlich) oder aber auch Gemüse mit Reis! Was spricht dagegen schon morgens Rohkost zu essen? Es ist alles nur eine Sache der Gewohnheit. Und scheinbar gewöhnt man sich gerade in seiner Jugend die meisten (schlechten) Dinge an. 

Alles schlechte Ausreden

Jetzt aber Schluss mit all den Ausreden und Erklärungsansätzen. Denn Fakt ist: jeder Mensch kann sich ändern und seinen Arsch hoch kriegen. Man muss es nur wollen und sich überwinden können! Und wenn man erst mal angefangen hat und die Veränderung und deren positive Auswirkung wahrnimmt, dann ist es auch gar nicht mehr so schwierig. Beispielsweise ist der Verzicht auf Zucker und Weizenmehl anfangs hart, da unser Körper schlicht und einfach an den Geschmack von Süßem oder dem knackigen Biss in ein frisches Baguette gewöhnt ist. Noch dazu sind diese beiden Lebensmittel richtige Süchtigmacher! Und sobald man mit dem Verzehr angefangen hat und der Insulinspiegel steigt, steigt auch das Hungergefühl weiter und man isst obwohl man eigentlich satt sein sollte. Ein Teufelskreis, dem man entkommen muss! Bleibt man hart, dann wird es sich auch auszahlen, denn die sogenannte „Weizenwampe“ oder der allseits bekannte „Rettungsring“ werden mit der Zeit von ganz alleine verschwinden und man fühlt sich wieder um einiges wohler und fitter in seinem Körper (sowohl körperlich ls auch geistig). Ist das nicht Motivation genug? Gleiche Prozedur beim Sport. Anfangs ist es eine Riesenüberwindung joggen zu gehen - danach fühlt man sich wie neu geboren da beim Sport Glückshormonen freigesetzt werden. 

Aller Anfang ist schwer 

Deswegen können wir euch nur raten: Verabschiedet euch von alten Gewohnheiten, wagt es neue Dinge auszuprobieren, tut eurem Körper etwas gutes! Aber vor allem: hört damit auf euch selbst zu bescheissen. Eurer Körper und vor allem euer Kopf wird euch dankbar sein und es belohnen. Noch ein Tipp, fangt mit kleinen Veränderungen an und nehmt euch nicht zu viele Veränderungen auf einmal vor. Und wenn es am Anfang nicht so klappt mit der Konsequenz, dann sollte man nicht gleich den Kopf hängen lassen, denn wie sagt man nicht so schönt: Aller Anfang ist schwer. 
Pura Vida

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