Jetzt kommt der Weltuntergang-oder doch wieder nicht!?


Mit fortschreitender Zeit taucht das Thema des nach dem Maya Kalenders prognostizierten Weltuntergangs immer häufiger auf.

So drehte der bekannte Regisseur Roland Emmerich 2009 seinen Untergangsfilm ´The Day after Tomorrow`, der ebenfalls das Szenario eines Weltuntergangs thematisiert.
Der Maya Kalender hört bekanntermaßen am 21. Dezember 2012 auf, dem Tag der Wintersonnenwende. Aus Sicht der Astronomen wird sich an diesem Tag tatsächlich Interessantes ereignen; Die Sonne wird sich direkt im Zentrum der Milchstraße befinden, was nur ca. alle 26.000 Jahre passiert.

Die Hochkultur der Maya
gilt allgemein hin als außergewöhnlich; in so frühen Zeiten gab es ausgezeichnete Astronomen und Mathematiker, die ein bis heute nicht vollständig entschlüsseltes System von Schrift und Zahlen entwickelten. So sind auch drei einmalige Kalendersysteme bekannt, die in Kombination verwendet werden. Besonders erwähnenswert ist das dritte Kalendersystem. Am 1. August des Jahr 3114 v. Chr. beginnt seine Zählung, keiner weiß mehr genau warum, und von da an wird jeder Tag einzeln beziffert, es wird nicht in Einheiten wie Monaten oder Jahren gerechnet. Und eben jener Kalender hört am 21. Dezember auf.
Wenn es um den prophezeiten Weltuntergang geht wird häufig angebracht, dass bei den Mayas grundsätzlich auf einen Zyklus immer ein Neuanfang folgte, warum sollte das nunmehr anders sein.
Viele Fragen sind schwierig zu beantworten, weil nur noch wenige Schriften der Maya erhalten sind und überliefert wurden.
Interessant ist jedoch ein kürzlicher Fund eines neuen Maya Kalenders in Guatemala. Dieser wurde in einer kleinen Kammer gemacht, an deren Wänden sich Abbildungen von geschmückten Leuten, sowie Zahlen befinden, die den älteste bisher gefundenen Kalender der Maya darstellen. Sie stammen aus dem 9. Jhd. v. Chr. Der Kalender umfasse einen über den 21. Dezember hinausgehenden Zeitraum. Kann nun der Weltuntergang also abgesagt werden?

NASA will die nervösen Leute beruhigen
Sind sie besorgt das Ende der Welt soll am kommenden Freitag kommen? Ein gerade veröffentlichtes Video von der NASA beruhigt Ihre Ängste, und sagt "die ganze Sache sei ein Missverständnis von Anfang an." Der Maya-Kalender endet am 21. Dezember 2012 aber das bedeutet nicht, dass die Erde dann untergeht, sagt die Nasa. Und weiter, genau wie in Ihren Kalender beginnt wieder am 1. Januar bei den Mayas ein neuer Kalender.

Wenn ihen das Ganze zu albern ist, machen sie einfach eine Urlaubsreise zur Costa Rica Lodge und Hotel Samara.
Pura Vida

Kommentare

Freiwirtschaftler hat gesagt…
Armageddon

Bei gegenständlichen Fehlinterpretationen von metaphorisch beschriebenen, funktionalen Zusammenhängen entstehen schwere Missverständnisse. Ist die gegenständliche Interpretation von "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" noch durchaus sinnvoll, kann sie bei "Der Experte ist schwer auf Draht" nur als gegenständlich-naiv bezeichnet werden. Wird die gegenständlich-naive Fehlinterpretation berufsmäßig betrieben, weil sie sich an viele ganz Ahnungslose gut verkaufen lässt, entsteht eine Religion (Cargo-Kult). Und weil sogar die Anhänger eines Cargo-Kultes ihren Stolz haben, nennen sie es dann auch "Religion". Vorteil: Elementare funktionale Zusammenhänge, die schon früh erkannt wurden, geraten nicht in Vergessenheit. Nachteil: Ihre wahre Bedeutung wird durch den Cargo-Kult verdeckt. In Religionen gibt es viel – Funktionales – zu entdecken.

Die originale Heilige Schrift – die "heilige Bibel" nur bis Genesis_11,9 – behandelt immer und ausschließlich die Basis allen menschlichen Zusammenlebens und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung: Makroökonomie und Geld. Die Suche nach der "Arche Noah" bitte einstellen: "Wasser" = liquides Zinsgeld, "Sintflut" = Hyperinflation.

Stellen wir uns also die Frage: Gibt es eine größte anzunehmende Katastrophe, die eine ganze Zivilisation auslöschen kann, ohne dass sie die Möglichkeit hat, sich davon in absehbarer Zeit zu erholen? Die gibt es und unserer "modernen Zivilisation" steht sie unmittelbar bevor.

Angst? Die sollten Sie haben!

Warum haben Sie keine Angst?

Weil Sie in einem Cargo-Kult leben – ob Sie daran glauben oder nicht.

Gleich haben Sie Angst: Armageddon = globale Liquiditätsfalle.

Wenn Sie immer noch keine Angst haben, fehlt Ihnen die Kenntnis der Grundlagenliteratur: "General Theory of Employment, Interest and Money", John Maynard Keynes, 1935 ("Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes", 1936). Doch selbst wenn Sie die ganze Schwarte gelesen haben, haben Sie wahrscheinlich nur "Bahnhof" verstanden und könnten sich möglicherweise noch in Ihrem Aberglauben gestärkt fühlen, dass die "hohe Politik" die so genannte "Finanzkrise" mit der Unterstützung vieler so genannter "Finanzexperten" schon irgendwie in den Griff bekommt. Allerdings: Sowohl J. M. Keynes als auch die "hohe Politik" und die "Finanzexperten" befanden oder befinden sich innerhalb des Cargo-Kultes, sodass die Aussichten, dass ausgerechnet diese Patienten die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte noch rechtzeitig abwenden könnten, nicht besonders gut sind. Glauben Sie bitte nicht, Herr Schäuble, in seiner Eigenschaft als "Finanzminister", könnte Ihnen erklären, was eine Liquiditätsfalle ist; und Prof. (Un-)Sinn würde Ihnen vielleicht weismachen wollen, dass "so etwas" gar nicht existiert.

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